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Inhaltsbereich: Entwicklung der Standards

Entwicklung der FAIRTRADE-Standards

Arbeiter beim Sortieren der Baumwolle
Arbeiter beim Sortieren und Kontrollieren der Rohbaumwolle

Die FAIRTRADE-Standards werden von FLO nach den von ISEAL (International Social and Environmental Accreditation and Labelling Alliance) vorgegebenen Richtlinien ("best practice") entwickelt. ISEAL ist weltweit die führende Organisation in der Entwicklung von sozialen oder ökologischen Standards.

In der Praxis bedeutet dies, dass alle wichtigen Akteure des FAIRTRADE-Systems beteiligt sind, wenn die Standards entwickelt werden: Dies sind neben FLO selbst unter anderem Produzentenorganisationen, Händler und die FAIRTRADE-Gütesiegel-Initiativen.

Unterteilung des FAIRTRADE-Standard-Regelwerks

Das FAIRTRADE-Standard-Regelwerk besteht aus:

- dem allgemeinen Standard für Kleinbauernkooperativen (SPO)
- dem allgemeinen Standard für ArbeiterInnen auf Plantagen/Teegärten/Blumenfarmen oder Fabriken (HL)
- dem allgemeinen Standard für Vertragsanbau (CP)
- die produktspezifischen Standards (abgestimmt auf die jeweiligen Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in der Produktion von zB Kaffee)
- und dem allgemeinen Standard für zertifizierte Händler und Lizenzpartner

Die FAIRTRADE-Standards sind jeweils unterteilt in Kernanforderungen („core requirements“, z.B. ILO-Standards) und Anforderungen für den Entwicklungsprozess im Fairen Handel („development requirements“). Die FAIRTRADE-Standards decken außerdem die Module Entwicklung, Soziales, Ökologisches und Ökonomisches ab.

Links zum Thema:

FAIRTRADE International (FLO)


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