Österreichische Schulen zeigen faires Engagement!

Start der neuen Kampagne "FAIRTRADE-Schools"

Alle vorhandenen Schulformen in Österreich können eine FAIRTRADE-School werden! www.fairtrade-schools.at

In Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) bietet FAIRTRADE Österreich allen Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine gerechtere Welt einzusetzen. "Der Faire Handel hat längst Einzug in die Schulen gefunden. Schülerinnen und Schüler engagieren sich mit fairen Verkaufsständen, Schulbuffets bieten faires Obst, Kaffee oder Schokolade an, und Lehrerinnen und Lehrer thematisieren den Fairen Handel im Unterricht." meint dazu Hartwig Kirner, Geschäftsführer von FAIRTRADE Österreich. "Wir sind sehr beeindruckt von diesem Engagement und freuen uns, dieses nun mit der Kampagne FAIRTRADE-Schools zu unterstützen!", so Kirner weiter.

Interessierte Schulen können sich anhand von fünf Kriterien als FAIRTRADE-School bewerben. Diese beinhalten die Bildung eines Projektteams, eine schriftliche Absichtserklärung der Schule, die Implementierung des Themas Fairer Handel in mindestens zwei Fächern und zwei Jahrgängen, eine teilweise Verfügbarkeit von fair gehandelten Produkten, sowie mindestens eine jährliche Aktion zum Thema Fairer Handel. Ein gesteigertes Interesse der Schulen an fairen Handelsalternativen wirkt sich langfristig direkt auf die Lebensbedingungen der Kleinbauernfamilien und lohnabhängigen ArbeiterInnen aus. Der Faire Handel ist somit eine Partnerschaft, in der die Menschen im   Norden durch den Kauf von FAIRTRADE Produkten zu einem fairen Handelssystem beitragen, welches für die ProduzentInnen im globalen Süden die Voraussetzung schafft, sich dank fairer Produktions- und Handelsbedingungen aus eigener Kraft eine bessere Zukunft aufbauen zu können.

Viele Produzentengruppen verwenden die FAIRTRADE-Prämie für den Bau von Schulen, den Kauf von Lehrmaterial und die Vergabe von Schulstipendien. So wird die Unterrichtsqualität erhöht und ein Schulbesuch für mehr Kinder ermöglicht. In einer aktuellen Impact-Studie vom Centrum für Evaluation (CEval) wird belegt, dass die zum Teil massiven Investitionen in die lokale Infrastruktur, wie z.B. Straßenbau, große Auswirkungen auf die ländliche Entwicklung haben. Durch die Maßnahmen von FAIRTRADE können viele Kinder von Kooperativen-Mitgliedern heute sogar eine universitäre Ausbildung in Anspruch nehmen und durch die qualifizierte Ausbildung wiederum Schlüsselpositionen innerhalb der Kooperativen übernehmen und zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Bildung leistet außerdem einen Beitrag zu mehr Gendergerechtigkeit und ermöglicht so auch Mädchen bessere Berufs- und Zukunftschancen. Die Studie hält zudem fest, dass von den Investitionen der FAIRTRADE-Prämie nicht nur die FAIRTRADE-Kleinbauernfamilien, sondern die gesamte Region profitiert.

Die vollständigen Ergebnisse der Impact-Studie hier als Download: http://www.fairtrade.at/produzenten/fairtrade-wirkt/

Nähere Informationen zur Kampagne FAIRTRADE-Schools finden Sie unter:
www.fairtrade-schools.at