Aktuelles aus aller Welt

Zusammenhalt lokal und global

In dieser schwierigen und unsicheren Zeit braucht es vor allem eines: Solidarität! Solidarität zwischen Jung und Alt, aber auch Solidarität zwischen uns hier und Menschen anderswo.

Denn die Länder des globalen Südens sind von Corona doppelt und dreifach betroffen. Zum einen ist dort das Gesundheitssystem oftmals deutlich schlechter aufgestellt als bei uns (und wir sehen schon hierzulande, wie Ärzte und Spitäler in so einer Krise an ihre Grenzen stoßen), zum anderen leiden die Menschen ohnehin immer wieder an Epidemien und sind verschiedenen gefährlichen Tropenkrankheiten wie Malaria ausgesetzt, gegen die es teilweise noch keine Impfungen gibt.

Die indirekten Auswirkungen des Wirtschaftseinbruches im globalen Norden werden darum auch für die Menschen in sogenannten Entwicklungsländern spürbar sein. Rund 1,7 Millionen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Beschäftigte auf Plantagen produzieren derzeit zu FAIRTRADE-Bedingungen Kaffee, Kakao, Bananen, Baumwolle und vieles mehr. Sollten sie in den kommenden Monaten und Jahren hohe Einkommenseinbußen haben, sind sehr viele Existenzen in Afrika, Asien und Lateinamerika akut bedroht. Die Lebensgrundlage von jenen Menschen, die hart für unseren täglichen Genuss arbeiten und die ohnehin schon zu den wirtschaftlich schwächsten Mitgliedern der Weltbevölkerung zählen, bricht weg. Armut, Hunger und Krankheit sind dann die unausweichliche Folge. Darum gilt es jetzt mehr denn je nicht nur national zusammen zu stehen, sondern auch globale Solidarität zu leben.

Zeig #Solidarität und achte auch jetzt auf das FAIRTRADE-Siegel.