Die FAIRTRADE ROsen Challenge 2019

Wer fair gehandelte Rosen kauft, leistet einen direkten Beitrag! Seit 2005 gibt es in Österreich FAIRTRADE-Rosen im Handel. Seit damals wurden 319 Millionen Blüten verkauft. Vom 01. März bis 31. Mai 2019 rief FAIRTRADE Österreich nun zur Rosen Challenge auf, um diese erfreuliche Zahl weiter auszubauen und so die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im Ursprung weiter zu verbessern.

Die Fairtrade Rosen Challenge

Der Blumen-Welthandel ist ein gigantisches Geschäft: Allein in Österreich werden 110 Millionen Rosen jährlich verkauft, 70 Prozent davon stammen aus dem Ausland, vor allem aus äquatornahen Ländern. Den hart arbeitenden Beschäftigten auf Blumenfarmen in diesen Ländern zu einem besseren Leben zu verhelfen, ist ein wichtiges Ziel von FAIRTRADE, das jede und jeder ganz einfach unterstützen kann – mit einer bewussten Kaufentscheidung.

Wir bedanken uns sehr herzlich fürs Mitmachen bei der Challenge!

Werden Sie teil der FAIRTRADE Rosen Challenge

Helfen Sie mit, FAIRTRADE Rosen während der Challenge österreichweit ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Ob im privaten Netzwerk, in der Schule, Ihrer Gemeinde oder am Arbeitsplatz. Unter Mitmachen haben wir einige Ideen gesammelt.

Warum Fairtrade-Rosen?

Blumen und Pflanzen für den Export werden ausschließlich auf Plantagen kultiviert. Die Arbeiterinnen und Arbeiter auf diesen Blumenfarmen gehören zu den am meisten vom Welthandel benachteiligten Gruppen. Sie sind mit vielen unterschiedlichen Problemen konfrontiert:

Prekäre Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne

Der Einsatz verbotener Chemikalien gefährdet die Gesundheit der Beschäftigten, Arbeiterinnen sind mit sexueller Belästigung konfrontiert und internationale Arbeitsrechte werden nicht eingehalten. Die Bezahlung ist oft so schlecht, dass Beschäftigte nicht einmal eine ärztliche Versorgung bezahlen können.

Unterdrückung gewerkschaftlicher Organisation

Die Unterdrückung von gewerkschaftlicher Organisation ist auf den Blumenfarmen üblich. Es fehlt an staatlicher Unterstützung für Gewerkschaften. Inspektionen zur Überprüfung von Arbeitsrechten finden kaum statt und die Politik reagiert vielfach halbherzig auf die prekäre Lage.

Fehlende Umweltstandards und ökologische Probleme

Den Beschäftigten fehlt das nötige Fachwissen im Umgang mit giftigen Pflanzenschutzmitteln. Der hohe Einsatz dieser Substanzen führt bei fehlender Schutzbekleidung zu Langzeitfolgen wie Asthma, Hautreizungen, erhöhten Krebserkrankungsraten und sogar Fehlgeburten. Natürlich leidet auch die Umwelt unter dem Einsatz dieser Chemikalien stark.

Unfaire Preisgestaltung am Weltmarkt

So etwas wie einen Weltmarktpreis für Blumen und Pflanzen – wie etwa bei Kaffee oder anderen Rohstoffen – gibt es nicht. Die Preise orientieren sich an der niederländischen Blumenbörse, über die ca. die Hälfte des Weltblumenhandels abgewickelt wird. Hier machen jeden Tag hunderte Händler ihre Geschäfte. Der Preisdruck der so entsteht, ist enorm.

FAIRTRADE fördert darum gezielt Beschäftigte (hauptsächlich) in Afrika um ihre ökonomische, ökologische und soziale Position zu verbessern. Erfahren Sie hier, wie FAIRTRADE wirkt.
   
Erfahren Sie hier, wie FAIRTRADE wirkt.