FAIRTRADE-Produktsiegel

Spezielle Anforderungen

Das FAIRTRADE-Siegel

Das FAIRTRADE-Siegel findet man in Österreich inzwischen auf über 1.300 Produkten in 5.000 Geschäften und in über 1.800 Kaffeehäusern, Restaurants, Bäckereien, Hotels und Kantinen. Es steht dafür, dass alle aus fairer Produktion erhältlichen Zutaten eines zertifizierten Produkts zu 100% nach den Regeln der weltweit gültigen FAIRTRADE-Standards gehandelt wurden. Neben dem klassischen Siegel vergibt FAIRTRADE außerdem produktspezifische Siegel für Baumwolle, Gold und Textilien.

Die Produktsiegel

Das FAIRTRADE-Goldsiegel

Die Komplexität und Intransparenz des Goldhandels machen es oftmals schwierig, den Weg des Goldes von der Mine bis zu den Konsumentinnen und Konsumenten in die Geschäfte oder Banken zu verfolgen.

FAIRTRADE bietet mit dem Goldsiegel ein alternatives Handelsmodell, strenge Standards und fordert eine Zertifizierung, um neue Einkommensmöglichkeiten für Kleinmineure im Ursprungsland, den sicheren Umgang mit den hochgiftigen Stoffen und einen fairen Goldhandel zu fördern. Eines der wichtigsten Merkmale des FAIRTRADE-Goldsiegels ist die geschlossene Zertifizierungskette. FAIRTRADE-Standards müssen von allen involvierten Akteuren - Produzentengruppen, Exporteuren, Importeuren, Verarbeitern, Goldschmieden- in der Lieferkette umgesetzt werden und werden regelmäßig von einer unabhängigen Zertifizierungsorganisation kontrolliert. Damit wird Transparenz gewahrt.

Das FAIRTRADE-Baumwollsiegel

Das FAIRTRADE-Siegel für Baumwolle steht für fair angebaute und gehandelte Rohbaumwolle. Die Baumwolle von Textilien, die das FAIRTRADE-Baumwollsiegel tragen, ist zu 100% FAIRTRADE-zertifiziert.

Der Weg der im Endprodukt enthaltenen Rohbaumwolle ist direkt bis zum Ursprung verfolgbar. Das heißt, die fair gehandelte Baumwolle kann in jeder Phase der Produktion und Verarbeitung von konventioneller Baumwolle getrennt weiterverarbeitet werden.