COVID-19: Situation der FAIRTRADE-Bauernfamilien und -Arbeiter*innen

COVID-19 betrifft uns alle, überall auf der Welt. Wir geben Einblicke aus dem globalen FAIRTRADE-System, die zeigen, wie die Pandemie FAIRTRADE-Bauernfamilien und -ArbeiterInnen trifft und wie sie damit umgehen.

Mehr als 15 Millionen Euro an Unterstützungsgeldern für Produzent*innen

Regierungsbehörden und Unternehmen erkennen FAIRTRADE als einen vertrauenswürdigen Partner an, der Produzenten an der vordersten Front der Pandemie direkt unterstützt.

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Digitale Corona-Sprechstunde für Textilarbeiter*innen

FAIRTRADE bietet gemeinsam mit Dr. Bobby Joseph, Arzt im öffentlichen Gesundheitswesen, Online-Sprechstunden zum Thema Corona für Beschäftigte in Textilfabriken in Indien an. Dabei stellen sowohl Fabrikleitung als auch Arbeiterinnen und Arbeiter Fragen rund um Covid-19.

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Neuer „Economic Recovery Fund“

CLAC kündigt ein neues Tool an, das Kleinproduzentenorganisationen dabei unterstützen soll, die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde, zu bewältigen.

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FAIRTRADE-Kooperative nimmt italienische Familie auf

Trotz der Herausforderungen, die eine Beherbergung ausländischer Touristen inmitten der Quarantäne mit sich bringt, öffnet die Kaffeekooperative in Los Pinos ihre Türen und nimmt eine Familie aus Italien bereitwillig auf.

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Kenianische Blumenfarmen nutzen Hilfsfonds für Kinderbetreuung

„Madam, tumemwagiwa watoto" ist ein Satz den die Personalleiterin einer kenianischen Blumenfarm in den vergangenen Monaten immer wieder gehört hat. Frei übersetzt bedeutet der Satz, dass es „Kinder regnet“.

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Kenias Blumenfarmen leider unter Corona-Krise

Durch den nationalen Lockdown ist der Flugverkehr in dem ostafrikanischen Land fast vollkommen zum Erliegen gekommen – eine Katastrophe für den Blumenexport.

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FAIRTRADE-Standard für Soforthilfe angepasst

Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie hat FAIRTRADE effektive Maßnahmen beschlossen, um die Verbreitung von Krankheiten zu minimieren und Direktauszahlungen für Angestellte zu ermöglichen.

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Fairer Bananenhandel in Zeiten der Pandemie

Um die noch ungewissen langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise zumindest abzufedern, werden schon jetzt FAIRTRADE-Prämiengelder für Hilfsmaßnahmen genutzt.

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Produzenten in Ecuador bilden Solidaritätskette

Mit Bananenspenden und gemeinnützigem Einsatz der FAIRTRADE-Prämie übernehmen vier große Bananenverbände Verantwortung während der Pandemie.

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Die Dynamik einer Krise

Aus der Not eine Tugend machen und den Blick über den Tellerrand riskieren: Darum ist aktuell nicht alles schlecht und dennoch vieles in Gefahr.

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Verkaufsverbote schaden nur

Sollten in Supermärkten aktuell nur noch Lebensmittel verkauft werden? – wir sprechen uns entschieden gegen diese Forderung aus.

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Internationale Gedanken zur nationalen Situation

In Krisenzeiten zeigt sich, was wirklich wichtig ist. Ein Gesundheitssystem, das stark genug ist, eine Lebensmittelbranche, die den täglichen Bedarf deckt, eine reibungslose Energie und Wasserversorgung, bis hin zur täglichen Müllentsorgung.

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Zusammenhalt lokal und global

In dieser schwierigen und unsicheren Zeit braucht es vor allem eines: Solidarität! Solidarität zwischen Jung und Alt, aber auch Solidarität zwischen uns hier und Menschen anderswo.

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Aktueller Hinweis zu COVID-19

FAIRTRADE Österreich nimmt seine Verantwortung wahr, an der Bekämpfung des Coronavirus mitzuwirken. Wir wünschen Ihnen alles Gute. Bleiben Sie zu Hause und vor allem - bleiben Sie gesund.

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Informationen von den FAIRTRADE-Produzenten aus der ganzen Welt

Die FAIRTRADE-Produzenten in Afrika, Lateinamerika und Asien haben mit der Pandemie zu kämpfen. Der Verlust von Lebensgrundlagen und die Gefahr der Arbeitslosigkeit für LandwirtInnen und ArbeitnehmerInnen nimmt im gesamten Globalen Süden zu. Diese Gruppen gehören bereits zu den ärmsten Menschen der Welt und leben in Gemeinschaften mit schwachen oder nicht vorhandenen Sicherheitsnetzen. Diese Krise zeigt die entscheidende Rolle von Unternehmen und EinzelhändlerInnen dabei, die Ernährungssicherheit zu unterstützen und die langfristige Belastbarkeit unserer Lieferketten sicherzustellen.

Die Herausforderungen im Verkehrsbereich stehen im Vordergrund. Es gibt zunehmend Berichte über die Auswirkungen von Beschränkungen auf den Transport und Export von Gütern, einschließlich gemeldete Engpässe bei Verpackungen, TransportfahrerInnen, Markt-/Auktionsschließungen und Verspätungen bei Versand/Fracht, Mangel an Schiffscontainern und Herausforderungen bei der Sicherung von Frachtflügen. In einigen Ländern treffen diese Herausforderungen die Erzeuger bereits auf landwirtschaftlicher Ebene, wo sie versuchen, ihre Produkte zu verarbeiten und auf den Markt zu bringen oder benötigte Produkte wie Dünger, Saatgut oder sogar Lebensmittel zu erhalten.

Obwohl sich die Perspektiven für LandwirtInnen, ArbeitnehmerInnen und Unternehmen weiter entwickeln, ist FAIRTRADE der Ansicht, dass es entscheidend ist, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um nachhaltige Lebensgrundlagen und Lebensmittelversorgungsketten zu gewährleisten. Regierungen, EinzelhändlerInnen, HändlerInnen und VerbraucherInnen müssen zusammenarbeiten, um Arbeitsplätze und Existenzgrundlagen in dieser schwierigen Zeit und darüber hinaus zu schützen.

PRODUKT-Kategorien im Überblick

Kakao

Die Auswirkungen von COVID-19 auf die Kakaobauernfamilien werden allmählich in ganz Westafrika und Mittel-/Südamerika sowie in der Karibik spürbar, wobei eine der Hauptsorgen die anhaltende Senkung des Kakaopreises um rund 25 Prozent ist. Ghanas Kakaoeinnahmen werden voraussichtlich einen Fehlbetrag von einer Milliarde US-Dollar erhalten, was den gesamten Sektor betreffen wird. Wie bei anderen Rohstoffen wird der Transport und Export von Kakao aufgrund der Grenzschließungen wahrscheinlich immer schwieriger. Die Sorge um das Gesundheitsrisiko für die Kakaobauernfamilien wächst, die aufgrund von Armut und schlechter Ernährung eine hohe Rate an bereits bestehenden Gesundheitsproblemen aufweisen und über eine unzureichende Gesundheitsversorgung verfügen.

Kaffee

Die aktuellen Auswirkungen auf den Kaffeesektor sind je nach Erntezeit des Herkunftslandes unterschiedlich. Kaffee aus Zentralamerika und Mexiko wurde bereits geerntet, aber rund 60 Prozent der Ernte von FAIRTRADE-Kaffee aus Peru, Kolumbien und Brasilien erfolgt zwischen April und August. Wenn die Ausgangsbeschränkungen anhalten und LandwirtInnen und ArbeitnehmerInnen nicht in der Lage sind, Kaffeefarmen zu erreichen, könnte die Kaffeeproduktion eine Herausforderung darstellen. Die Auswirkungen auf die Kaffeebauernfamilien in Südostasien sind unterschiedlich, aber es wird erwartet, dass sich die Auswirkungen zunehmend bemerkbar machen werden, da Grenzschließungen den Verkehr/Export beeinflussen und der allgemeine globale Wirtschaftsabschwung die Preise drückt. Es besteht ein hohes Gesundheitsrisiko von COVID-19 in Kaffeeanbaugemeinden, da die Mehrheit der Kaffeebauernfamilien in abgelegenen Gebieten leben und nur begrenzten Zugang zu Gesundheitseinrichtungen haben.

Bananen

Während der Bananensektor bisher relativ wenig vom Ausbruch von COVID-19 betroffen war, führen verstärkte Lockdown-Maßnahmen in den Herkunftsländern und die Herausforderungen im Bereich Logistik/Verkehr dazu, dass die Auswirkungen mit der Ausbreitung des Virus und den Lockdown-Maßnahmen wahrscheinlich spürbar werden. In der Dominikanischen Republik sind haitianische GastarbeiterInnen, die aufgrund von Grenzschließungen nicht nach Hause zurückkehren können, nicht in der Lage, staatliche Beihilfen zu beantragen, da vielen die notwendigen Dokumente fehlen. FAIRTRADE-zertifizierte Organisationen ergreifen Maßnahmen, um gestrandete GastarbeiterInnen zu unterstützen, einschließlich der Organisation von Lebensmittelspenden.

Blumen

Die Blumenindustrie aller Herkunftsländer, einschließlich Kenia, Uganda, Äthiopien und Ecuador, ist nach wie vor stark von dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie betroffen, mit massiven Arbeitsplatzverlusten und verringerten Beschäftigten in landwirtschaftlichen Betrieben, die nur eine minimale Aktivität aufrechterhalten können. Die Luftfracht wird immer mehr zum Thema und viele Betriebe wenden sich an ihre Kunden, um sie beim Zugang zu Frachtflügen nach Europa zu unterstützen.

In Kenia haben die Agricultural Employers Association (AEA) und die Central Organization of Trade Unions (Cotu) vereinbart, 50.000 ArbeiterInnen ohne Bezahlung nach Hause zu schicken. Viele Betriebe sind noch offen, aber mit begrenzten Kapazitäten und nur mit einer Notbesetzung auf einer Rotationsbasis (d. h. die Belegschaft wurde in zwei Gruppen unterteilt, bei denen Farmen 50 Prozent an die ArbeitnehmerInnen zahlen). Die Betriebe haben geschätzt, dass sie die derzeitige Situation der stark rückläufigen Verkäufe nur für durchschnittlich zwei Monate aufrechterhalten können.

Mindestens acht der FAIRTRADE-zertifizierten Farmen haben die erhöhte Flexibilität der FAIRTRADE-Premium-Regeln genutzt, um das Geld für die Verteilung dringend benötigter Lebensmittelpakete und Desinfektionsmittel zu verwenden. Einige haben entlassene ArbeiterInnen durch Premium-finanzierte Schneiderkurse dazu qualifiziert, Gesichtsmasken für ArbeiterInnen herzustellen. Ungefähr 20.000 ArbeiterInnen in FAIRTRADE-Farmen arbeiten derzeit zu Rotationsbedingungen und werden mit halber Bezahlung entlohnt, um finanzielle Sicherheit und eine gewisse Stabilität zu gewährleisten bis der volle Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Tee

Der Teesektor ist von der COVID-19-Pandemie stark betroffen. Die Auswirkungen waren früh spürbar und vergrößern sich nun mit der Annullierung von Aufträgen, Versandverträgen und erheblichen Verzögerungen bei den weltweiten Sendungen. Einige der wichtigsten Tee-Kauf-Auktionen wurden ausgesetzt oder verschoben. Andere fanden online statt. Die Auswirkungen scheinen bisher in Asien und insbesondere in Nordostindien, wo derzeit die Haupterntezeit ist, besonders akut gewesen zu sein. Die Zunahme von Vorsorgemaßnahmen und Lockdowns in ostafrikanischen Erzeugerländern, darunter Kenia, Uganda und Malawi, dürfte jedoch die Schwierigkeiten noch verschärfen. Die Reaktion auf die Gesundheitskrise ist bisher sowohl von den nationalen als auch von den staatlichen Regierungen unterschiedlich ausgefallen. Infolgedessen haben einige Hersteller die erlaubte Flexibilität bei der Verwendung der FAIRTRADE-Prämie bereits genutzt, um Masken, Hygiene- und Desinfektionsmittel zu kaufen und in einigen Fällen Geld auszuzahlen oder den ArbeitnehmerInnen Nahrungsmittel zu liefern.

Zucker

Wie bei anderen Rohstoffen wird auch im Zuckersektor die Wirkung von COVID-19 mit Lockdown-Maßnahmen und Ausgangsbeschränkungen spürbar. Diese schränken das Arbeitskräfteangebot sowie die landwirtschaftlichen Betriebe und Verarbeitungsbetriebe ein, während Grenzschließungen und Ausfuhrbeschränkungen auch für einige Erzeuger erhebliche Herausforderungen mit sich bringen. Die unmittelbaren Auswirkungen sind vor allem bei den Ernten, wie in Malawi, zu spüren, da ungewiss ist, wann mit der Ernte begonnen werden kann. Da sich COVID-19 nun auf den Philippinen ausbreitet, herrscht vor allem für die anfälligen Sektoren Unsicherheit - Ernährungsunsicherheit und Armut sind unter städtischen und ländlichen Randgruppen, einschließlich Frauen und Jugendlichen, am stärksten ausgeprägt. Während einige der kleinen Erzeugerorganisationen ihre LandwirtInnen durch Kassenkredite und die Verteilung von Rückstellungen unterstützt haben, gibt es kleinere Erzeugerorganisationen mit begrenzten Verkäufen und damit fehlende Ressourcen, um ihre Mitglieder zu unterstützen.

Baumwolle

Baumwolle befindet sich zwischen den Erntezeiten, so dass die Produzenten meist 80 bis 90 Prozent der Baumwolle aus der letzten Saison verkauft haben. Darüber hinaus sind 50 bis 75 Prozent der Entkörnung abgeschlossen und rund 25 bis 50 Prozent der Baumwolle (roh oder entkörnt) liegt immer noch bei den Erzeugern oder den Entkörnungseinheiten. Wenn sich der Markt einem niedrigeren Preis öffnet, was wahrscheinlich ist, wird das Einkommen von LandwirtInnen sehr wahrscheinlich beeinträchtigt werden. Der Sektor ist auch von der Schließung von Entkörnungsanlagen und Spinnereien infolge verschiedener Lockdown-Zustände betroffen, was zu einem weiteren Verlust der Existenzgrundlagen für den Sektor führt. Die Aussaat der neuen Ernte beginnt in der Regel im Mai, diese wird jedoch durch die Verzögerung bei der Lieferung von Saatgut betroffen sein, da diese in der Regel bis Ende April verteilt werden.

Wein

Südafrika ist der größte Anbieter von FAIRTRADE-zertifiziertem Wein auf der Welt – diese Industrie ist der zweitgrößte landwirtschaftliche Exportsektor des Landes. Als Reaktion auf die steigende Infektionsrate von COVID-19 führte die südafrikanische Regierung am 27. März eine landesweite Sperrung ein, die ein Exportverbot für südafrikanische Weine und den Verkauf von Alkohol im ganzen Land beinhaltete. Die ArbeitnehmerInnen wurden jedoch von Beschränkungen ausgenommen, und die Betriebe können ihre Tätigkeit unter Beachtung der Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen fortsetzen. Die südafrikanische Regierung hob das Verbot am 7. April kurz auf, kündigte aber am 16. April die Einstellung der Weinexporte und -verkostungen an.

Die Auswirkungen dieses Verbots stellen die Erzeuger vor erhebliche Herausforderungen. In Südafrika sind 40.000 Menschen und Familien auf Bauernhöfen beschäftigt. Obwohl die ArbeitnehmerInnen von den Lockdown-Regeln ausgenommen sind, bedeutet das Verbot von Weinexporten und lokalen Verkäufen, dass die Nachfrage nach dem erzeugten Wein unzureichend ist. Ohne Verkäufe werden viele Produzenten damit zu kämpfen haben, die Löhne der ArbeiterInnen zu bezahlen.

Solidarität und einfallsreiche Lösungen

Zugleich entstehen bei den FAIRTRADE-Organisationen Solidaritätsaktionen und pragmatische Lösungen:

  • In Pakistan haben die NäherInnen von FAIRTRADE-Sportbällen mit der Produktion von Masken begonnen, die sie unter der Bevölkerung verteilen.
  • In Ecuador verteilen die FAIRTRADE-Bananenproduzenten unverkaufte Bananen an Bedürftige.
  • In Südafrika versorgen die FAIRTRADE-Weinbauernfamilien ihre ArbeiterInnen mit Desinfektionsmitteln.
  • Bauernfamilien und ArbeiterInnen geben Informationen über das Virus, die in die lokale Sprache übersetzt wurden, weiter.

FAIRTRADE-Prämien für Soforthilfe und Prävention

FAIRTRADE International hat entschieden, dass die FAIRTRADE-Kooperativen und -Plantagen ihre FAIRTRADE-Prämien in dieser Zeit flexibler verwenden können. Die FAIRTRADE-Prämie ist ein zusätzlicher Betrag zum Verkaufspreis, den die Produzentenorganisationen bei jedem FAIRTRADE-Verkauf erhalten und in Projekte ihrer Wahl zum Nutzen ihrer Kooperativen oder Gemeinden investieren.

Die FAIRTRADE-Prämie wird aktuell auch zur Prävention, Erkennung und Behandlung von Corona-Ansteckungen eingesetzt. Sie wird beispielsweise zur Finanzierung von Schutzmasken, Handschuhen, Beatmungsgeräten, Reinigungsprodukten einschliesslich Desinfektionsmitteln und für den Einkauf von Lebensmitteln eingesetzt.

Die Änderungen, die vom FAIRTRADE-Standardkomitee genehmigt wurden, erlauben zudem den von den ArbeitnehmerInnen geführten FAIRTRADE-Prämienkomitees zertifizierter Plantagen, im Einvernehmen mit dem Unternehmen, bis zu 100 Prozent ihrer FAIRTRADE-Prämien als direkte Barauszahlungen an die ArbeitnehmerInnen zu verteilen.

FAIRTRADE International überprüft laufend die Bedürfnisse und Herausforderungen der Bauernfamilien und ArbeiterInnen, um sie in dieser Zeit bestmöglich unterstützen zu können.