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FAIRTRADE-Standards
Die FAIRTRADE-Standards umfassen die Module Entwicklung, Soziales, Ökologisches und Ökonomisches und bilden die Spielregeln des Fairen Handels. Alle Produzentenorganisationen und Händler müssen sich an die Standards halten - nur dann dürfen ihre Produkte mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel ausgezeichnet werden. Im Mittelpunkt des FAIRTRADE-Regelwerkes steht eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen, die durch die Definition von Einstiegs- und Entwicklungskriterien innerhalb der FAIRTRADE-Standards gewährleistet ist.

Die Standards werden nicht von FAIRTRADE Österreich entwickelt, sondern von Fairtrade International (FLO), der Dachorganisation aller FAIRTRADE-Gütesiegel-Initiativen. Unter Einbindung von Produzentenorganisationen, Gütesiegelinitiativen und Lizenzpartnern wurde das FAIRTRADE-Regelwerk in den Jahren 2010 – 2011 erstmals in seiner Gesamtheit überarbeitet und neu strukturiert*.
Stärkung der Eigenverantwortung
Im Fokus stand dabei die Stärkung der Eigenverantwortung der Produzentenorganisationen durch individuelle Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten und eine bessere Berücksichtung des lokalen Lebensumfeldes der Produzentenorganisationen in den sogenannten Entwicklungsländern. Die neuen Standards sind einfacher und klarer formuliert und lassen sich flexibler und leichter anwenden. Mehr zur Unterteilung des FAIRTRADE-Regelwerks erfahren Sie hier!
Die FAIRTRADE-Standards im Wortlaut finden Sie außerdem auf www.fairtrade.net
* der allgemeine FAIRTRADE-Standard für lohnabhängige ArbeiterInnen auf Plantagen, in Teegärten oder auf Blumenfarmen wird derzeit noch überarbeitet. Die Neustrukturierung wird voraussichtlich Ende 2012 abgeschlossen.
