„Als Einzelhändler tragen wir eine ganz besondere Verantwortung im Umgang mit unseren Ressourcen. Aus diesem Grund setzen wir uns für eine verantwortungsvolle Herstellung unserer Produkte und einen behutsamen Umgang mit unseren Rohstoffen ein. Indem wir unseren Kunden FAIRTRADE-Produkte anbieten, können wir sicherstellen, dass Kleinbauernfamilien faire Preise erhalten und die angestellten Plantagenarbeiter*innen von besseren Arbeitsbedingungen profitieren.“

Die Hofer KG ist seit 1967 Teil der Unternehmensgruppe ALDI SÜD. 2005 fiel der Startschuss für den Verkauf von FAIRTRADE-Produkten, die Angebotspalette wurde seither permanent ausgebaut. Heute bietet Hofer das ganze Jahr über Bananen, Fruchtsäfte, Kaffee und Rosen mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel an. Hinzu kommen bei speziellen Werbeterminen verschiedene Aktionsartikel wie beispielsweise Schokolade, Tee, Rohrzucker, Textilien oder Basmati-Reis. Insgesamt sind über 20 FAIRTRADE-Produkte bei Hofer gelistet. Besonders hervorzuheben sind dabei die Bio-Bananen, die zu 100 Prozent FAIRTRADE-zertifiziert sind.

Bereits seit vielen Jahren setzt sich die Hofer KG intensiv im Bereich Nachhaltigkeit ein. Dabei achtet das Unternehmen darauf, möglichst behutsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen und so die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und Produkten langfristig sicherzustellen. Indem Hofer FAIRTRADE-Produkte anbietet, kann der Lebensmittelhändler außerdem dazu beitragen, dass Kleinbauernfamilien faire Preise erhalten und die angestellten Plantagenarbeiter*innen von besseren Arbeitsbedingungen profitieren.

Viele Hofer-Kund*innen bevorzugen heimische Lebensmittel, sofern diese aus österreichischer Herkunft verfügbar sind. Gleichzeitig steigt aber auch die Nachfrage nach FAIRTRADE-Lebensmitteln, die in Österreich nicht angebaut werden können, wie zum Beispiel Bananen oder Kaffee.

Hofer hat in den vergangenen Jahren sein FAIRTRADE-Angebot stetig erweitert. Heute stammen bereits beachtliche Mengen der in Österreich gekauften FAIRTRADE-Produkte aus Hofer-Regalen. Statistisch gesehen erhält beispielsweise jede österreichische Frau jährlich drei bis vier Mal eine FAIRTRADE-Rose von Hofer. Und der Verkauf von FAIRTRADE-Kaffee hat sich bei Hofer in den letzten fünf Jahren verdoppelt.

FAIRTRADE-Bio-Bananen (alle Bio-Bananen auf FAIRTRADE umgestellt):  

Einige tausend Kilometer sind es bis in die Anbauregionen der von Hofer angebotenen FAIRTRADE-Bananen in Peru. Die Bananenbäuer*innen erhalten für jede verkaufte Bananenbox einen fixierten Mindestpreis und eine FAIRTRADE-Prämie für Soziales, Infrastruktur und Bildung. Von dieser Prämie profitieren nicht nur die Kleinbauernfamilien und Arbeiter*innen, sondern jeweils die gesamte Gemeinde. So konnte der Bananenproduzent „Appbosa“ in Peru dank der Prämie eine Transportanlage anschaffen, welche beim Abtransport der schweren Bananenbünde eine große Hilfe für seine Arbeiter*innen darstellt. Zudem ist der Verlust der Früchte durch Quetschung seitdem geringer, sodass eine größere Menge in den Verkauf gelangt. Auch Kindergärten und Arztbesuche können dank der FAIRTRADE-Gelder finanziert werden.

Weitere FAIRTRADE-Kategorien zur Information (teilweise Umstellung auf FAIRTRADE)

Kategorie: FAIRTRADE-Bio-Kaffee 

Ein Klassiker im Hofer-Sortiment ist mittlerweile der „Bio-Café Latino FAIRTRADE”. Die Bohnen stammen aus Kleinbauernkooperativen in Peru und Honduras. Die Kooperative „La Florida” investierte die FAIRTRADE-Gelder in den Straßen- und Schulbau sowie in ein landwirtschaftliches Fortbildungszentrum für Kaffeebäuer*innen. Besonders stolz ist man auf die hochmoderne Trocknungs- und Verarbeitungsanlage, die über ein eigenes Kaffeelabor zur Qualitätskontrolle verfügt. Darüber hinaus unterhält „La Florida” einen eigenen LKW, um den Transport des exportfertigen Kaffees bis zum Hafen in eigenen Händen zu halten.

Kategorie Rosen: FAIRTRADE-Rosen (teilweise Umstellung)

Die Rosen, die Hofer unter dem FAIRTRADE-Gütesiegel verkauft, kommen aus Tansania und Kenia. Dort achtet FAIRTRADE insbesondere darauf, dass vor Ort alle Schutzmaßnahmen im Hinblick auf den Einsatz von Pestiziden eingehalten werden. So werden die Sicherheit und Gesundheit der Arbeiter*innen gewährleistet. Außerdem ermöglicht die FAIRTRADE-Prämie die Umsetzung von wichtigen Sozialprojekten. So werden beispielsweise medizinische Untersuchungen und Schulungen für Arbeitssicherheit sowie Gesundheit angeboten und verpflichtende Vorschriften für eine wassersparende Rosenproduktion gesetzt.

Kategorie Säfte: FAIRTRADE-Säfte 

Ein Teil der Säfte mit exotischen Früchten trägt das FAIRTRADE-Gütesiegel. Der Großteil der FAIRTRADE-Orangen kommt beispielsweise aus dem Süden Brasiliens. Dort wird die FAIRTRADE-Prämie verstärkt in Bildung, Infrastruktur und Bewässerungsanlagen investiert. So erhalten beispielsweise die Mitglieder der Kleinbauernkooperative „COAGROSOL” für ihre Orangen einen wesentlich höheren Preis als vor Ort üblich. Die Pflücker*innen sind alle vertraglich angestellt und haben Anrecht auf eine Krankenversicherung sowie auf eine Arbeitslosenunterstützung nach der Erntesaison.